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Kreisgymnasium Riedlingen

Ziegelhüttenstraße 45
88499 Riedlingen

Schulleiter: Georg Knapp, Oberstudiendirektor
Stellv. Schulleiter: Alexander Thomas, OSR

Sekretariat: KONTAKT

Tel: 07351 527900    Fax: 07351 527905

 

Unterstufenorchester

Das Unterstufenorchester trifft sich wieder am 25. April


Schulorchester

Nächste Probe ist am 02. Mai ab 13.30 Uhr!
Orchesterfreizeit in der folgenden Woche.


Benefizkonzert mit BUSSENWIND

Am Samstag, den 28. April in der AULA des Kreisgymnasiums.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Internetauftritt Fachschaft Französisch



Liebe Besucher unserer Seite,

wir freuen uns über Ihr Interesse für das Fach Französisch. Hier findet man alles Wissenswerte rund um das Fach Französisch am Kreisgymnasium Riedlingen.

Zunächst ein kurzer Überblick über die Inhalte dieser Seite.


Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Die Fachschaft Französisch stellt sich vor.
  2. Gute Gründe, warum es sich lohnt, Französisch zu lernen.
  3. Kompetenzorientierter und standardbasierter Französischunterricht – Bildungsziele
  4. Französisch ab Klasse 6
  5. Französisch ab Klasse 8
  6. Französisch in der Kursstufe
  7. Schüleraustausch mit Frankreich
  8. Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  9. Aktuelles
  10. Interessante Links


1. Die Fachschaft Französisch stellt sich vor

Folgende Lehrer und Lehrerinnen unterrichten das Fach Französisch im Schuljahr 2013/2014 am Kreisgymnasium Riedlingen:

  • Frau Melanie Baur
  • Frau Claudia Hoffmann
  • Frau Annika Köhn (Referendarin)
  • Herr Thomas Pierdzioch
  • Frau Jennifer Raetz
  • Frau Friederike Schröder
  • Herr Andreas Schmid
  • Frau Patricia Schneider (Fachschaftsvorsitzende)
  • Frau Sophie Tück
  • Frau Patricia Uhl (Referendarin)


2. Gute Gründe, warum es sich lohnt, Französisch zu lernen

Warum überhaupt Französisch lernen? Diese Frage stellt sich vielleicht der eine oder andere Schüler, wenn in der 6. Klasse Französisch als zweite Fremdsprache hinzukommt oder wenn man sich in der 7. Klasse zwischen Spanisch, NWT und Französisch entscheiden soll. Mit Hilfe der nachfolgenden Argumente wollen wir zeigen, dass es sich wirklich lohnt, Französisch zu lernen.  

Es lohnt sich, Französisch zu lernen, ...

  • weil man das Gelernte gleich anwenden kann, zum Beispiel bei unserem  Schüleraustausch mit Boulogne (Paris), bei Brief- und E-Mail-Freundschaften oder in den Ferien. In vielen traumhaft schönen Urlaubsländern spricht man Französisch, z.B. in Frankreich, Kanada, der Schweiz, Belgien oder sogar Tahiti!
  • weil die französische Sprache große Chancen für den beruflichen Werdegang eröffnet. Frankreich und Deutschland sind füreinander jeweils die wichtigsten Handelspartner!
  • weil es nicht schaden kann, eine Sprache zu sprechen und zu verstehen, die von über 160 Millionen Menschen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt, darunter in vier unserer Nachbarländer, gesprochen wird!
  • weil man durch Französisch die „Eintrittskarte“ zu einer der reichsten und interessantesten Kulturen der Welt erhält: Man denke nur an l’art de vivre à la française, die französische Literatur, das Kino (L’Auberge espagnol, La vie en rose Ensemble c’est tout, oder Bienvenue chez les Ch’tis in der Originalfassung lohnen sich besonders), die Chanson française und nicht zuletzt an die französische Küche („Leben wie Gott in Frankreich“).
  • weil Französisch neben Englisch die offizielle Arbeitssprache in der EU und in vielen internationalen Organisationen wie der UNO, der UNESCO oder den Olympischen Spielen ist.
  • weil die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Forschung und Technologie bereits sehr stark ausgeprägt ist und sich noch verstärken soll.
  • weil man die charmanten Stimmen von Dany Boon und Audrey Tautou dann im Originalton hören und verstehen kann!
  • weil derjenige, der gut Französisch kann, später umso leichter Spanisch oder Italienisch lernen wird: diese Sprachen sind dem Französischen verwandt (35 % des Vokabulars sind leicht wiedererkennbar).
  • weil man dann endlich erfährt, dass Tim und Struppi eigentlich Tintin und Milou heißen, und dass die Schlümpfe in ihrem Herkunftsland auf den Namen les Schtroumpfs hören!
  • und weil Französisch einfach eine klangvolle Sprache ist - sie gilt nicht umsonst als die Sprache der Liebe! ;-)


3. Kompetenzorientierter und standardbasierter Französischunterricht – Bildungsziele

Die französische Sprache und Kultur sind fester Bestandteil des europäischen Kulturerbes. Damit leistet das Fach Französisch einen wichtigen Beitrag zur Allgemeinbildung.
Der Französischunterricht möchte erreichen, dass Schüler mit Offenheit und Verständnis den Menschen und der Lebenswirklichkeit Frankreichs und anderer Länder begegnen. Gesellschaftliche Erscheinungen und politische Entwicklungen im französischsprachigen Raum betrachten sie offen und vorurteilsfrei. Dies ermöglicht ihnen letztendlich auch, eine aktive, auf Wissen und Empathie beruhende Rolle in der Gestaltung persönlicher, kultureller und beruflicher Beziehungen zu übernehmen.

Auf der Grundlage des Deutsch-Französischen Vertrages von 1963 ist es seit  Jahrzehnten erklärter politischer Wille, die besonderen Beziehungen zwischen den beiden Völkern durch persönliche und institutionelle Kontakte zu pflegen und das Erlernen der Sprache des Partners zu fördern. Das Land Baden-Württemberg als unmittelbares Nachbarland Frankreichs übernimmt hierbei eine Schlüsselrolle. Im steten Bemühen um Verständigung und Zusammenarbeit entwickelten sich Frankreich und Deutschland zu den entscheidenden Motoren der europäischen Einigungsbewegung und sind heute mit Abstand auch die wichtigsten Wirtschaftspartner in Europa.

Im Hinblick auf die Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit kommt dem Erlernen der französischen Sprache eine ganz besondere Bedeutung zu. Französisch eignet sich par excellence als Brückensprache zur Romania, da es unter den Schulsprachen das höchste Transferpotenzial auf weitere romanische Sprachen besitzt.

Der Französischunterricht hat die vorrangige Aufgabe, die interkulturelle Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Schüler zu entwickeln mit dem Ziel der Erprobung und Bewährung in der direkten Kommunikation. Aus diesem Grunde werden im Französischunterricht sprachliche Fertigkeiten wie das Hörverstehen und das freie, mitteilungsbezogene Sprechen und Schreiben verstärkt ausgebildet. Daneben wird insbesondere das Leseverstehen durch spezifische Lern- und Arbeitstechniken weiterentwickelt, sodass auch über den Zugang zu authentischen Materialien und Texten interkulturelles Lernen früh angebahnt werden kann. Auf der Sekundarstufe II werden Kommunikationsfähigkeit und Sprachhandeln weiterentwickelt.

Interkulturelles Lernen erhält durch die Beschäftigung mit der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realität Frankreichs und frankophoner Länder eine neue Dimension. Reflexion von Fremd- und Selbstwahrnehmung macht deutsch-französische Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst und führt zu einem tieferen Verständnis der gesellschaftlichen Verhältnisse der anderen und eigenen Kultur. Die Begegnung mit Werken aus der französischsprachigen Literatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz und dient in besonderem Maße der Entfaltung der Persönlichkeit und der ästhetischen Erziehung.

Vgl. Bildungsplan Gymnasium 2004 Französisch 1. Und 2. Fremdsprache Leitgedanken zum Kompetenzerwerb für Französisch.

Die Bildungsstandards für Französisch sind dabei abgestimmt auf den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarates.
(siehe http://www.goethe.de/z/50/commeuro/i0.htm und http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsamer_Europ%C3%A4ischer_Referenzrahmen)

Die im Bildungsplan ausgewiesenen Bildungsstandards konkretisieren diese Bildungsziele in Form von Kompetenzanforderungen. Dies bedeutet, dass die Bildungsstandards festlegen, über welche Kompetenzen ein Schüler verfügen muss, wenn wichtige Ziele des (Französisch-)Unterrichts als erreicht gelten sollen.

Folgende Kompetenzbereiche werden ausgewiesen:

  • kommunikative Fertigkeiten (Hör- und Hör-/Sehverstehen, Sprechen,Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung)
  • Beherrschung der sprachlichen Mittel (phonologische Kompetenz,lexikalische Kompetenz, grammatische Kompetenz)
  • kulturelle Kompetenz (soziokulturelles Wissen, interkulturelle Kompetenz)
  • Methodenkompetenz


Siehe hierzu die Synoptische Übersicht über die Bildungsstandards Französisch Bildungsplan Baden-Württemberg 2004:

http://www.rp.badenwuerttemberg.de/servlet/PB/show/1281312/rpt-75-f-standards-synopse.pdf

Die baden-württembergischen Bildungsstandards für die modernen Fremdsprachen
stützen sich auf die sechs Kompetenzstufen

A1/A2 = elementare Sprachverwendung
B1/B2 = selbstständige Sprachverwendung;
C1/C2 = kompetente Sprachverwendung des GeR.

Dies bedeutet für den Französischunterricht:

Die Kompetenzstufe

A1 wird mit dem Standard 6,
A2 mit dem Standard 8,
B1 mit dem Standard 10 und
B2 mit dem Standard Kursstufe erreicht.

(vgl. Dr. Elisabeth Egerding, RP Tü / Ref. 75: Was bedeutet standardbasierte und kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung im Fach Französisch?
Thesenpapier zur Diskussion Fachbereich Französisch RP Tü - Ref. 75
http://www.rp-tuebingen.de/servlet/PB/show/1337310/rpt-75-f-2012-ThesenpapierKompetenzorientierterFranzoesischunterricht.pdf)


4. Französisch ab Klasse 6

Französisch wird als zweite Fremdsprache in der 6. Klasse eingeführt. Als Lehrwerk wird Découvertes Cadet 1 eingesetzt, dessen kleinschrittige Methodik speziell auf jüngere Lerner zugeschnitten ist. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über das Fach Französisch in Klasse 6 gegeben und dabei die verschiedenen Teilbereiche vorgestellt.

Leichter Einstieg durch einen Vorkurs

Bevor die Lehrbucharbeit beginnt, wird durch einen Vorkurs im cahier d'activités (Arbeitsheft mit Grammatik- und Wortschatzübungen) spielerisch und handlungs-orientiert an die neue Sprache herangeführt.

Lehrbucharbeit

Der Band 1 von Découvertes Cadet enthält nur 7 Lektionen. Die Texte (texte) sind durchgängig auf zwei, bisweilen auch drei Lektionsteile verteilt. Landeskundlich beschäftigen wir uns im ersten Lernjahr mit dem Leben in Paris, der Hauptstadt Frankreichs. Mit Emma und ihren Freunden erfährt man eine Menge über das Leben in Paris. Hörverstehenstexte, authentische landeskundliche Texte und viele Sprechanlässe bilden die Grundlage für die Lektionsarbeit.

Grammatikarbeit

Im Grammatischen Beiheft werden die neuen Strukturen und die grammatischen Begriffe eingeführt und wenn möglich mit Bekanntem aus anderen Sprachen verknüpft. Merksprüche, Reime und Illustrationen helfen die Grammatik leicht verständlich zu machen. Am Ende einer jeden Lektion können sich die Schüler in der Rubrik Alles klar? selbst testen und so sehen, ob ihnen alle grammatischen Inhalte klar sind.
Es finden sich auch viele Übungen zur Grammatik (pratique) im Lehrbuch. Darüber hinaus geben die bilan Seiten des Lehrwerks einen kurzen Überblick über die wichtigsten grammatischen Themen und testen am Ende jeder Lektion das Grammatikverständnis in kurzen Übungen. Die Lösungen zu diesen Selbstkontrollaufgaben finden sich im Anhang des Schülerbuchs.

Cahier d’activités

Um die Lehrbuch- und Grammatikarbeit sinnvoll zu ergänzen wird das cahier d’activités eingesetzt, das verschiedene Übungsteile bietet. In der Rubrik écouter wird geübt, Hörtexte insgesamt zu verstehen und gezielt Informationen zu entnehmen. In den Aufgaben zur grammaire werden die neuen Formen und Strukturen jeder Lektion geübt. Des Weiteren gibt es Übungsaufgaben zum Vokabular und Dolmetschübungen (en français), in denen geübt wird, Aussagen sinngemäß ins Französische zu übersetzen. Abschließend gibt es Schreibaufträge (écrire), die auf die Erstellung eigener Texte mit Hilfe der neuen Wörter und Strukturen abzielen.

5. Französisch ab Klasse 8 (als dritte Fremdsprache)

Du kennst bereits porta, fenestra und tectum? Dann ist es bis zu la porte, la fenêtre und le toit auch nicht mehr weit und du kannst dein „Sprachenhaus“, das du mit Latein und Englisch zu bauen begonnen hast, mit Französisch leicht um eine weitere schöne Sprache erweitern. An obigem Beispiel sieht man, wie viele Wörter des Lateinischen sich im Französischen wiederfinden. Und wer weiß, was im Lateinischen parlare heißt, der versteht das französische Wort parler problemlos.
Weil man mit der Basis Latein relativ einfach Französisch lernen kann, bietet es sich geradezu an, in Klasse 8 als dritte Fremdsprache die Sprache zu wählen, die in unserem westlichen Nachbarland Frankreich, in Belgien, Luxemburg, der Schweiz, in Kanada und an vielen anderen Orten in Europa und der Welt gesprochen wird: Französisch.
Wer Französisch in Wort und Schrift beherrscht, der hat nur Vorteile – wer will denn schon im nächsten Frankreichurlaub sein Croissant auf Englisch, Spanisch oder Deutsch bestellen?
Französisch als dritte Fremdsprache umfasst in den Klassen 8, 9 und 10 vier Unterrichtsstunden pro Woche. Gearbeitet wird mit spannenden und informativen Materialien, die über Lesen, Hören und Schreiben schnell nicht nur in Sprache und Grammatik, sondern auch in die Geschichte Frankreichs einführen und viel Wissen über Land und Leute liefern – ganz gleich, ob man die Sprachkenntnisse für den nächsten Urlaub, für das Studium, die Ausbildung oder im Beruf braucht. Neben Englisch erlernt man so eine weitere moderne Fremdsprache, die auch an Universitäten immer noch eine große Rolle spielt – für so manche Studienfächer benötigt der Bewerber nämlich gute Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen.
Wenn dir die drei Jahre Französischunterricht gefallen haben und du deine Kenntnisse gerne vertiefen willst, vielleicht sogar Französisch als Prüfungsfach im Abitur wählen willst – kein Problem. Du hast nach drei Jahren Unterricht die Kenntnisse, die auch deine Mitschüler haben, wenn sie Französisch in Klasse 6 als zweite Fremdsprache gewählt habe und kannst das Fach in der Kursstufe ohne Nachteile belegen – pas de problème.

Alors, à bientôt?

6. Französisch in der Kursstufe

Du überlegst dir vielleicht, Französisch als Neigungsfach zu wählen, weil dir die Sprache Freude bereitet und du neben Englisch auch eine zweite Fremdsprache gut beherrschen möchtest?
Die folgenden Informationen zum Neigungsfach Französisch möchten diese Entscheidung erleichtern. Sie geben interessante Einblicke in das Fach Französisch in der Kursstufe.

   
6.1 Das Lehrwerk Horizons und Themenschwerpunkte in der Kursstufe

Im Neigungsfach Französisch werden die Themen aus Klasse 10 weiter vertieft.  Als Grundlage dient hierfür das neue Lehrwerk Horizons, das folgende Themenschwerpunkte beinhaltet:

  1. Planète jeunes
  2. Paris
  3. L’histoire à grands pas
  4. La France, l’Allemagne et l’Europe
  5. La francophonie
  6. Une société multiculturelle
  7. Problèmes de société
  8. La vie politique
  9. Arts et cultures
  10. Littératures
  11. Les médias
  12. Sciences et écologie
  13. Le monde du travail

Als Ergänzung zum Lehrwerk werden für die Textarbeit Originaltexte aus der aktuellen französischen Presse, sowie z.B. Texte aus der Zeitschrift Ecoute und Revue de la Presse, die dir auch in der Mediothek zur Verfügung stehen, im Unterricht eingesetzt.

   
6.2 Das neue Sternchenthema in der Kursstufe

Das neue Sternchenthema lautet „Vivre en France, vivre en Allemagne: différentes approches du monde“ (Frankreich - Deutschland : Verschiedene Formen der Wirklichkeitsbegegnung), das anhand der Bücher Grimbert, Un secret und Reclam, Nées en France - Jeunes musulmanes dans la société laïque bearbeitet wird.

Grimbert erzählt in seinem autobiographischen und sehr spannend zu lesenden Roman Un secret die Geschichte seiner Familie.
Philippe, Einzelkind, ist 15 als er hinter das Geheimnis seiner Eltern kommt. Die haben nämlich keineswegs während der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen glückliche Jahre in der freien Zone verbracht. Und auch den großen Bruder, den er sich so sehnlich wünscht, hat es nie gegeben… Allmählich entdeckt der Erzähler die von allen verdrängte Wahrheit.

Die Textsammlung von Reclam Nées en France – Jeunes musulmanes dans la société laique versammelt authentische Zeugnisse in Frankreich geborener junger Musliminnen. In den Familien der nordafrikanischen Einwanderer in Frankreich kommt es häufig zum Generationenkonflikt - der auch ein Konflikt zwischen traditionellen Werten und denen der modernen Gesellschaft ist. Besonders betroffen sind davon häufig die Mädchen, die ‚auszubrechen‘ versuchen und dabei erschütternde Schicksale erleiden.


6.3 Die neue schriftliche Abiturprüfung in den modernen Fremdsprachen

Die neue schriftliche Abiturprüfung in den modernen Fremdsprachen (Englisch, Französisch und Spanisch) besteht aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Teil, der Kommunikationsprüfung. Das Ergebnis des schriftlichen Teils wird mit 2/3, das Ergebnis der Kommunikationsprüfung mit 1/3 gewichtet.
Die Kommunikationsprüfung wird in der Regel zu Beginn des 4. Schulhalbjahres von der Fachlehrkraft des Schülers und einer vom Schulleiter bestimmten Fachlehrkraft abgenommen. Sie dauert 20 Minuten. Die Schüler werden einzeln oder zu zweit geprüft. Die Textaufgaben des schriftlichen Teils der Abiturprüfung in den modernen Fremdsprachen sowie die Prüfungszeit wurden zudem gekürzt. Die Überprüfung des Hör- und Hör-/ Sehverstehens erfolgt verbindlich in Form einer schriftlichen Klausur während der Kursstufe.


7. Schüleraustausch mit Frankreich

Im Folgenden findet man alles Wissenswerte rund um das Thema Schüleraustausch mit Frankreich.

 

7.1 Schüleraustausch mit dem Collège Saint-Joseph in Boulogne Billancourt

Seit 2006 besteht zwischen dem Kreisgymnasium Riedlingen und dem Collège Saint-Joseph in Boulogne-Billancourt eine Schulpartnerschaft. In diesem Rahmen wird jedes Jahr mit den Klassen 7 des Kreisgymnasiums und Schülern der 5e des Collège Saint-Joseph ein Schüleraustausch durchgeführt. Der Besuch in Frankreich findet in der Regel im Februar/März statt. Der Gegenbesuch der französischen Austauschschüler erfolgt im Mai/Juni. Die Organisation wird von den Kollegen übernommen, die den Austausch begleiten.
Programmschwerpunkt ist die Begegnung beider Schülergruppen sowie das Erleben des Alltags in der Schule und in den jeweiligen Gastfamilien. Darüber hinaus finden  Ausflüge nach Paris statt, wo die Schüler wichtige kulturelle Stätten des Gastlandes kennen lernen.
Ziel des Austauschs ist, dass die Schüler ihre Kenntnisse über die Sprache, die Kultur und das alltägliche Leben gleichaltriger Schüler des Gastlandes vertiefen. Dadurch erhalten sie detaillierte Einsichten in das Leben im Gastland. Nicht zuletzt wird ihnen durch die direkte Begegnung das Gastland vertrauter, wodurch wiederum eine wichtige Grundlage für weitere private Kontakte geschaffen wird.
Die Eindrücke und Erfahrungen, die die Schüler während ihres Frankreichaufenthalts sammeln, werden in Form eines Reisetagebuchs im Portfolio festgehalten. Im Klassenverband erfolgt nach der Rückkehr ein Gespräch über die gewonnenen Eindrücke, um auch die Schüler, die nicht am Austausch teilnehmen konnten oder wollten, daran teilhaben zu lassen. Zudem fertigen die Schüler Wandzeitungen über die Sehenswürdigkeiten von Paris an, die sie ihren Mitschülern präsentieren.
Insgesamt betrachtet erweist sich der Austausch jedes Jahr als äußerst motivationsfördernd für die teilnehmenden Schüler, was sich vor allem in ihrer zunehmenden Sprachkompetenz widerspiegelt.


7.1.1 Teilnahmebedingungen und Kosten

Die Teilnahme am Austausch ist freiwillig. Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler der Klassen 7, die Französisch lernen. Wie viele letztendlich am Austausch teilnehmen können, hängt von der Anzahl der Anmeldungen an beiden Schulen ab. In der Regel können wir jedoch fast immer alle mitnehmen, die sich anmelden. Die Kosten für den Austausch belaufen sich auf ca. 200 Euro. Darin sind alle Kosten für den gesamten Schüleraustausch enthalten.


7.1.2 Ablauf der diesjährigen Begegnung (Schüleraustausch mit Boulogne 2013)

Als wir am Donnerstag, den 02.02.2013 nach zehnstündiger Busfahrt in Boulogne gegen 17 Uhr 30 ankamen, wurden unsere deutschen Schüler von ihren französischen Partnerschülern bzw. Gastfamilien in Empfang genommen. Am nächsten Morgen versammelte man sich vor der Schule, um von dort aus mit der Metro in die Innenstadt zu fahren. Als erster kultureller Glanzpunkt stand die Ile de la Cité mit der weltberühmten Notre-Dame auf dem Programm. Von dort aus ging es zu Fuß zum Hôtel de Ville und zum Centre Pompidou. Am Nachmittag fuhren wir mit der Metro weiter nach Montmartre, besichtigten die Basilika Sacré-Coeur und den bei Touristen sehr beliebten Place du Tertre. Zum Abschluss des Tages ging es hoch auf den Eiffelturm, um von dort aus die herrliche Aussicht über die ganze Stadt zu genießen.
Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Am Montag nahmen sie die ersten zwei Stunden am Unterricht teil.
Ein besonderer Höhepunkt an diesem Montagmorgen war auch der Besuch von Schulleiter Knapp, der übers Wochenende nebst Gattin und Tochter ebenfalls nach Paris gereist war, um die Schulleiterin vom Collège Saint- Joseph, Mme Debats, persönlich kennenzulernen. Am Montagmorgen erhielten Herr Knapp und seine Frau eine Schulführung durch Mme Debats. Anschließend stand die Preisverleihung für die besten Schülerarbeiten, die im Rahmen des Journée Franco-Allemande entstanden waren, auf dem Programm. Diese Veranstaltung findet alljährlich am Collège Saint Joseph statt. Mme Debats und Herr Knapp hielten bei der Preisverleihung jeweils sehr persönliche Reden zum Thema deutsch-französische Freundschaft. Dabei betonten sie die Bedeutung und Wichtigkeit deutsch-französischer Schülerbegegnungen für die Völkerverständigung, da diese einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und zur langjährigen Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern geleistet haben. Seit der Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Vertrages von 1963 durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle spielen sie daher auch eine wichtige Rolle dabei, die besonderen Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern durch persönliche und institutionelle Kontakte zu pflegen und das Erlernen der Sprache des Partners zu fördern.
Im weiteren Verlauf des Montags hatten wir einen Besichtigungstermin im Louvre, wo wir gemeinsam die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci bestaunten. Danach machten wir einen langen Spaziergang über die Champs-Elysées bis zum Arc de Triomphe und genossen von dessen Plattform die beeindruckende Aussicht. Am Dienstag ging es nach Versailles, um das weltberühmte Schloss von Louis XIV zu besichtigen. Am Mittwoch nahmen die deutschen Schüler dann am Unterricht der Partnerschule teil, um einen tieferen Einblick in das französische Schulsystem zu bekommen. Den Nachmittag verbrachten sie zusammen mit ihren Partnerschülern. Am Donnerstag fand der gemeinsame Ausflug zusammen mit den französischen Schülern statt. Mit einem der schnellsten Aufzüge der Welt besuchten wir die Panorama-Etage im 56. Stock des Tour Montparnasse, wo die Schüler an interaktiven Bildschirmen sich noch einmal über alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Paris spannende Informationen einholen konnten. Anschließend ging es weiter ins eigens für uns reservierte städtische Patinoire von Boulogne, wo man gemeinsam Schlittschuh lief und Eishockey spielte.
Zurück an der Schule gab es bei Getränken und Kuchen noch eine kleine gemeinsame Abschlussfeier. Am nächsten Tag fuhren wir dann nach einer schönen Zeit mit unseren Austauschpartnern und mit vielen neu gewonnen Eindrücken wieder nach Hause.
Zwei Monate später kamen die Franzosen zu uns zum Gegenbesuch nach Riedlingen, wo sie ebenfalls ein sehr abwechslungsreiches Programm veranstalteten (Teilnahme am Unterricht, Besichtigung von Ulm, Meersburg und Konstanz sowie von Reutlingen und Schloss Lichtenstein).

Auf der Hompage des Collège Saint Joseph kann man sich die Bilder des letztjährigen Austausches anschauen.

7.2 Fortführung des Schüleraustauschs in Klasse 8

Auch in diesem Schuljahr möchten wir euch wieder die Möglichkeit anbieten, an einer freiwilligen Fortsetzung des Schüleraustausches in Klasse 8 teilzunehmen, um den Kontakt zu euren Austauschpartner weiter zu vertiefen und zu festigen.
Voraussetzung dafür ist, dass ihr euch gut mit eurem Austauschpartner verstanden habt, dass ihr weiterhin schriftlich bzw. telefonisch Kontakt halten wollt und ihr zudem an der Fortführung des Schüleraustauschs interessiert seid.


7.3 Privat organisierter Austausch

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch mit Frankreich bietet die Möglichkeit am Familien- und Schulleben des eigenen Austauschpartners teilzunehmen und somit umfassend Gelegenheit, seine französischen Sprachkenntnisse intensiv zu erweitern und die französische Kultur und Lebensweise aus unmittelbarer persönlicher Erfahrung zu erleben. Das ist eine einmalige Chance, Neues zu erfahren über unser Nachbarland Frankreich, den wichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Neben einem großen Erfahrungszuwachs und persönlicher Horizonterweiterung kann dies letztlich auch deine beruflichen Perspektiven erweitern.
Folgende Links informieren über die verschiedenen Austauschprogramme:  

http://www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1189815/index.html?ROOT=1146607

http://international.jugendnetz.de

http://www.dfjw.org


7.3.1 Erfahrungsberichte

Mehrerer Schüler und Schülerinnen unserer Schule haben bereits erfolgreich an diesen Programmen teilgenommen. Hier kann man ihre Erfahrungsberichte lesen. Vielleicht bekommst du ja dann auch Lust bei einem dieser Austauschprogramme mitzumachen.

Erfahrungsbericht von Ester Emhart

Ich bin zusammen mit meiner Familie nach fast vier Stunden Fahrt im Elsass (Dambach La Ville) angekommen. Dort hat uns meine Austauschfamilie nett empfangen und nach Kaffee und Kuchen ist meine Familie wieder nach Hause gefahren. Das Leben in der Gastfamilie hat mir gut gefallen. Daher hatte ich auch kein Heimweh, jedoch finde ich, dass die erste Woche die Härteste ist. Von den Mitschülern wurde ich sehr gut aufgenommen, mit einigen hab ich immer noch Kontakt. Die Lehrer waren nett und sind teils auch auf mich eingegangen, jedoch nicht alle Lehrer konnten auf mich eingehen, da es zum Beispiel in Geschichte oder Physik zu kompliziert gewesen wäre.
In manchen Fächern, wie zum Beispiel Englisch konnte ich dem Unterricht sogar besser folgen, als die französischen Schüler. In anderen Fächern war es für mich zu schwer. Es wurde auch kein spezielles Programm für mich aufgestellt, sondern ich musste demselben Programm wie meine Mitschüler folgen. In Geschichte, Physik und Französisch hatte ich am meisten Schwierigkeiten. Schulbücher wurden mir keine zur Verfügung gestellt. An Schulmaterial sollte man einen Ordner mit Blättern haben, sowie ein Mäppchen mit Geodreieck und einem Zirkel, auch sollte man Sportkleidung dabeihaben. Wenn man das Schulleben dort mit dem Unseren vergleicht, gibt es meiner Meinung nach keine großen Unterschiede, bis auf das, dass man dort den ganzen Tag Schule hat und es ein bisschen strenger ist als bei uns. Mit meiner Familie hab ich sehr viel unternommen. Wir waren mal im Europa Park, beim Schwimmen, haben verschiedene Ortschaften wie Ribeauville angeschaut, haben ein Schloss besichtigt, waren in einem Kletterpark, … .Mit der französischen Schule war ich einmal in einem elsässischsprachigem Theater.
Mein Gesamteindruck ist sehr gut, ich würde es auf jeden Fall wieder machen und kann es nur weiterempfehlen. Die Wiedereingliederung in Deutschland war unproblematisch.

 


8. Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen fördert sprachinteressierte und sprachbegabte junge Menschen. Dabei richtet er sich an unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen. Schüler der Sekundarstufen I und II, aber auch Auszubildende und Berufsschüler können an den einzelnen Programmen teilnehmen.
Träger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist die Initiative Bildung & Begabung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Wer sich für fremde Sprachen und Kulturen interessiert, hat die Möglichkeit, einzeln oder im Team am Wettbewerb teilzunehmen. Auf die größten Sprachtalente warten Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, Sprachreisen nach China oder Südamerika, Bücherpreise und Sprachzertifikate. Mehr als 15.000 sprachbegeisterte junge Leute nehmen jedes Jahr in sechs verschiedenen Disziplinen teil. Folgende Wettbewerbe stehen zur Auswahl:

Teamwettbewerb Schule

Für Schüler der Klassen 5 bis 10 (in manchen Bundesländern auch in der Grundschule und in der Oberstufe).

Gewählt werden können alle schulischen Fremdsprachen.
Der Wettbewerb findet auf Länderebene statt, die besten Gruppen qualifizieren sich für das Sprachenfest (Juni 2012 in Düsseldorf).
Anmeldungen immer bis Anfang Oktober

Kreativwettbewerb

Für Schüler der Klassen 7 bis 10.

Das Thema lautete im Jahr 2011 „Der Schlüssel“. Eingesandt werden können Arbeiten in schulischen Fremdsprachen.
Die Gewinner bilden die Schülerjury für das Sprachenfest.
Einsendeschluss Anfang Dezember

Mittelstufenwettbewerb (EW1 und EW2)

Für Schüler der Klassen 8 bis 10 in einer oder zwei Fremdsprachen.

Dieser Wettbewerb wird in 14 Wettbewerbssprachen angeboten.
Englisch // Französisch // Latein // Spanisch // Italienisch // Russisch // Polnisch // Niederländisch // Tschechisch // Dänisch // Schwedisch

Diese drei Sprachen können nur als zweite Sprachen gewählt werden:
Altgriechisch // Türkisch // Chinesisch.

Der Wettbewerb findet auf Landesebene statt, die besten Teilnehmer qualifizieren sich für das Sprachenturnier im September (jährlich stattfindend).
Die Landessieger gewinnen Geld- und Sachpreise, Sprachreisen oder Sprachzertifikate.

Anmeldungen immer bis Anfang Oktober

Weitere Informationen

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

www.facebook.com/BWFremdsprachen


9. Aktuelles

Der Schüleraustausch 2014 mit unserer Partnerschule dem Collège Saint-Joseph in Boulogne Billancourt findet an folgenden Terminen statt:

Besuch der deutschen Schüler in Paris:                        03.04 - 11.04.2014
Gegenbesuch der französischen Schüler in Riedlingen:   14.05 - 21.05.2014

 


10. Wichtige Links (zu Übungsseiten, dem D-F Jugendwerk,
       Austauschorganisationen…)

http://www.alfred-echtle.de/

http://www.alfred-echtle.de/Franz/home3.htm

http://www.alfred-echtle.de/Franz/home3.htm

http://lexiquefle.free.fr/franzoesisch_lernen.htm

http://dict.leo.org/frde?lang=de

http://konjugator.lingofox.de/de/index.php?id=conjugate_french

http://phonetique.free.fr/indexall.htm

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